Wolfgang Clever

Wolfgang Clever

Donnerstag, 12 Juli 2018 14:22

Alle Wege führen nach....

Eigentlich spielt es keine Rolle, aus welchem Grund man die ewige Stadt besucht, die Hauptsache ist, man hat sie einmal gesehen. In unserem Fall war es die European Convention der Blue Knight`s die uns nach Rom führte.

Anfang Juni machten wir uns auf den Weg in den Süden. Von Vorarlberg führte uns die Reise in die Schweiz. Über den San Bernardino fuhren wir ins Tessin und weiter nach Italien. Unser erstes Etappenziel, Pisa, erreichten wir nach 680 km. An diesem Tag war wohl jeder froh seinen fahrbaren Untersatz abstellen zu können. Zu mehr als einem ausgiebigen Abendessen reichte die Motivation an diesem Abend für keinen mehr.

Rom (80)Am San Bernardino war es noch recht frisch....Rom (1)Warum findet man bei Regen nie solche Parkplätze..........?Rom (4)Als der Himmel dunkler wurde rüsteten sich alle ...........Rom (5)

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Rom (7)Ein kurzer Stopp nach den Regenkilometern tat allen gut.Rom (8)Die einzige Ampel an diesem Tag war natürlich rot.

Zeitig trafen wir uns am Morgen im Cafe an der Ecke zum Frühstück. Wir wollten ja noch zumindest eine kurze Sightseeing Tour durch Pisa machen. Gemeinsam stürzten wir uns nach einer kurzen Fahrt durch die Stadt ins Gewühl der Touristen.Rom (9)Ganz schön schräg.........so ein schiefer Turm.............Rom (10)

 Etwas mehr als  350 km trennten uns nun noch von unserem Ziel. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen wir diese unter die Räder.

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Rom (12)Eine kleine Vorspeise für unseren Großen.

Am späten Nachmittag trafen wir dann am Campingplatz, an dem das Event stattfand ein. Am Abend fand ein gemütliches Zusammensein statt. Hier traf man alte Bekannte zum gemeinsamen Austausch. Immerhin gab es auch eine gute Stunde Live-Musik. Recht organisiert schien die ganze Veranstaltung jedoch nicht.Rom (13)

Am Freitag stand dann ein gemeinsamer Ausflug zum Vatikan auf dem Programm des Veranstalters. Etwa 500 Zweiräder gemeinsam durch Rom zu schleusen ist zugegebenermaßen eine Riesen  Herausforderung. Da wir uns ziemlich am Anfang eingereiht hatten  gehörten wir zum kleinen Teil, der den vorgesehenen Parkplatz im Zentrum Roms auch erreichten. Von dort aus konnte jeder auf eigene Faust die Stadt erkunden.

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Den Vatikan heben wir uns für einen anderen Tag auf und erkunden erst einmal einen anderen Teil Roms zu Fuß. Am Tiber entlang gingen wir an der Engelsburg vorbei zum Pantheon. Nahe der Piazza Navona gab es eine Stärkung und später natürlich auch ein Eis.Rom (27)

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Rom (32)s´Mädelsbänkle.......Rom (33)Auf diesen Stufen starb Julius CäsarRom (34)

Rom (35)15 km Fußmarsch sind bei der Hitze gar nicht so ohne....

Am Abend ließen wir die EC sein und entschlossen uns für einen Aperitiv und ein gutes Abendessen ausserhalb.Rom (36)

Auch der Samstag zeugte nicht wirklich von guter Vorbereitungseitens der Veranstalter, also beschlossen wir mit den Öffis in die Stadt zu fahren und selbige weiter zu erkunden. Mit der U-Bahn bis zum Circus Maximus, der größten Arena für Wagenrennen im antiken Rom. Bis zu 24 Rennen sollen hier täglich von den vier römischen Rennställen gefahren worden sein. Knapp 600 Meter Länge weist der Circus auf. Sieben Runden mussten gefahren werden ehe der Sieger ermittelt war und hier ging es ganz und gar nicht zimperlich zur Sache.

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Gleich im Anschluß befindet sich der Palatin, einer der berühmten sieben Hügel Roms und gleichzeitig ältester bewohnter Teil der Stadt. Oft als Geburtsstätte des alten Roms bezeichnet, wurde der Palatinhügel bereits im 9. Jahrhundert vor Christus von Menschen besiedelt. Damals wusste noch niemand, dass Rom eines Tages zur Weltmacht werden und sich zu einem der wichtigsten politischen und religiösen Zentren entwickeln würde. Während man den Hügel erklimmt und die Bauten betrachtet ist man fast geneigt die Sage von Romulus und Remus zu glauben. Vorbei an Casa di Livia, Domus Flavia, Domus Augustana und dem Stadion spazieren wir Richtung Forum Romanum. Der Weg ist gesäumt mit vielen Blumen und schönen Bäumen, die seit der Zeit der Renaissance gepflanzt wurden. Die Farnesinischen Gärten bieten herrliche Blicke auf das Forum und die Stadt.Rom (38)

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Gleich im Anschluß folgt die wohl Berühmteste Sehenswürdigkeit Rom´s      Das KOLOSSEUM  --  Es ist das größte der im antiken Rom erbauten Amphitheater, der größte geschlossene Bau der römischen Antike und mit seinen 527 Metern Umfang und 48 Metern Höhe zudem das größte je gebaute Amphitheater der Welt.

Das ellipsenförmige Kolosseum diente einst als Ort für Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen, die letzten fanden wohl um das 5. und 6. Jahrhundert herum statt. Ein erster Blick auf das Kolosseum macht bereits deutlich, dass es sich hierbei um ein schlichtweg einzigartiges architektonisches Meisterwerk römischer Ingenieure handelt, das weltweit seinesgleichen sucht. Nähert man sich dem Kolosseum, kann man an der Nordseite noch sehr gut die ersten drei Stockwerke erkennen, die aus 80 Arkaden, gerahmt von Halbsäulen, bestehen. Auch das vierte und oberste Geschoss besteht aus 80, von Pilastern getrennten Wandfeldern. Konnte man früher noch – je nach Schicht und Berufsklasse – jeweils einen der durchnummerierten 80 Eingänge nutzen, so betritt man das Kolosseum heute nur noch an der südlichen Längsseite. Schon beim Eintreten überkommt einen ein schauriges Gefühl und allein beim Gedanken an die vielen Kämpfe und Toten, die hier stattfanden, bekommt man eine Gänsehaut. Die ehemaligen Kellerräume und engen Gänge erinnern an ausweglose Kerker für die zum Tode Verurteilten und an Käfige für die wilden Tiere, ein Blick von den einstigen Zuschauerplätzen auf den Mittelpunkt der Arena an grausame Spektakel. Da gefällt mir der ursprüngliche Gedanke an die Seeschlachten in der mit Wasser gefüllten Arena fast noch besser.

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Recht beliebt bei diesem Wetter scheint der Trevi Brunnen zu sein. Mit seinem einzigartigen Bau und dem scheinbar natürlichen Anschluss an den Palazzo di Poli ist er eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms und auch der größte Brunnen dieser Stadt.

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Unweit des Hauptbahnhofes ließen wir uns nieder um auch die kulinarischen Angebote der Stadt zu testen. Öffentlicher NAHverkehr wird hier groß geschrieben.

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Die Fahrt mit der U-Bahn war noch gut, aber hier mit dem Bus zu fahren kann schon mal ein Erlebnis sein. Zudem sollte man ein gültiges Ticket haben.

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Am nächsten Tag verließen wir die EC und wechselten in ein Kloster in Rom. Wir waren offensichtlich die ersten motorisierten Zweiradfahrer die hier nächtigten, entsprechend skeptisch wurden wir bei der ersten Kontaktaufnahme begutachtet. Wir konnten allerdings sehr schnell alle Bedenken zerstreuen und wurden sehr herzlich aufgenommen. Zuvor jedoch besuchten wir östlich von Rom den alten Hafen und den künstlich angelegten Lago di Traiano und die Ruinen der alten Lagerhäuser. Anschließend fuhren wir nach Fiumicino ins Oasi zum Mittagessen. Ich kann dieses Lokal am Strand allen die Fisch und Meeresfrüchte mögen wärmstens empfehlen.

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Auf unserem abendlichen Streifzug durch Rom auf der Suche nach Futter kamen wir an der Piazza Venezia mit dem gleichnamigen Palazzo vorbei. Sieht doch beleuchtet auch ganz gut aus.

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Am nächsten Morgen versuchten wir recht zeitig am Vatikan zu sein, dennoch warteten schon hunderte Menschen auf Einlass in die Museen. Für viele das absolute Highlight ihrer Rom-Reise! Wer schon einmal hier ist, der sollte diesen Teil Roms auf keinen Fall auslassen, denn hier reihen sich die Sehenswürdigkeiten nur so aneinander. Teilweise von Mauern umschlossen, bildet die Vatikanstadt eine separate Enklave innerhalb der historischen Altstadt. Sie besteht zum einen aus dem weltberühmten Petersplatz und dem Petersdom , auf dem sich regelmäßig Gläubige versammeln, um einen kurzen Blick auf den Papst zu werfen, und zum anderen aus vatikanischen Museen und kleineren Palästen und Gärten. Hier leben und arbeiten verschiedene Kardinäle und wichtige Vertreter sowie das Oberhaupt der Katholischen Kirche höchstpersönlich. Etwas so majestätisches wie den Petersdom habe ich selten gesehen! Das riesige, reich verzierte Gebäude mit dem kreisförmigen Petersplatz ist an Prunk wohl kaum zu übertreffen. Jährlich pilgern Millionen von Gläubige hier her, um die heiligen Gräber im Innern des Doms zu besuchen oder sogar, um einen kurzen Blick auf den Papst zu erhaschen. Unbedingt besichtigen müsst ihr auch die Sixtinische Kapelle, wo ihr euch einen eigenen Eindruck von den berühmt berüchtigten Deckenmalereien Michelangelos verschaffen könnt. Auch in den Museen oder den wunderschönen Parkanlagen des Vatikans könntet ihr allein schon mehrere Tage verbringen. Diesen „heiligen Ort“ müsst ihr auf jeden Fall mal besucht haben, auch wenn ihr mit Religion sonst nichts am Hut habt! Um nicht ewig auf die Entdeckungen warten zu müssen haben wir uns einen Guide geleistet und etwas abgekürzt. Dann wurden wir durch 5 der 27 vatikanischen Museen geschoben und ließen uns auf dem Pinienzapfenplatz die sixtinische Kapelle erklären. Auch in der Kapelle herrschte Gedränge und fotografieren ist natürlich verboten um die kostbaren Deckengemälde Michelangelos zu schonen. Im Anschluß durften wir direkt in den Petersdom und die Katakomben ohne noch mal anstehen zu müssen. Danach waren wohl alle ziemlich geschafft. Zum Abschluß unseres Vatikanbesuches gab es noch ein Foto mit den Kollegen von der Schweizer Garde. Am Ufer des Tiber erholten wir uns dann bei einem kühlen Schluck.

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 Abends trafen wir uns mit dem Verbindungsbeamten der deutschen Polizei in einem vorzüglichen Restaurant zum Essen und haben uns wie immer gut unterhalten. Rom (73)

Am folgenden Morgen hieß es Abschied nehmen von der ewigen Stadt und auch von unserer Gastgeberin Fabiana, bei welcher ich mich herzlich bedanken möchte. Unser letztes gemeinsames Ziel war der Lago Albano südlich von Rom andem auch der ehemalige Sommersitz des Papstes, das Castel Gandolfo liegt. Dieses wurde zu einem Museum umfunktioniert und ist seit etwas über einem Jahr zu besichtigen, da der aktuelle Pope keinen Sommersitz braucht.

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Nach einem letzten gemeinsamen Tässchen koffeinhaltigen Heissgetränkes trennten sich unsere Wege. Die Einen direkt nach Hause.  Andere mit Zwischenstopp in Asissi. Manche weiter auf das nächste Treffen und mich zogs noch weiter in den Süden. Jedenfalls sind alle wieder wohlbehalten mit schönen Erinnerungen im Gepäck zu Hause gelandet. In diesem Sinne allzeit gute Fahrt.

RIDE WITH PRIDE - Der Wolf

 

Donnerstag, 12 Juli 2018 09:05

NuNu Land 2.0

Mai 2018: Es ist wieder mal soweit, die Saison hat begonnen und AustriaII macht wieder mal eine Chapterausfahrt. Vor zwei Jahren hat es uns schon einmal nach Dresden gezogen und das schrie nach einer Wiederholung, also gibt es dieses Jahr mit "NuNu Land 2.0" eine zweite Auflage der Tour.

Bei bestem Wetter und gut gelaunt treffen wir uns in Lindau, manche früher, manche später. Nach den ersten Autobahnkilometern folgt Bernd´s üblicher Navikommunikationsstopp.DD01

Schnell alle Klarheiten beseitigen, dann geht es auch schon über Land in Richtung Tschechische Republik. Ein erster Zwischenstopp in einer Eisdiele: DD02

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Noch mal schnell 100 km unter die Räder genommen haben wir unseine kleine Stärkung verdient.

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Auf Landstraßen ging es dann relativ flott zu den Tschechen. In Cheb (dt Eger) sollte der Tag ein fröhliches Ende finden. Nach dem obligatorischen Lederbier...........DD14

.........wurden die Zimmer bezogen. Nachdem sich alle frisch gemacht hatten ging es ins Städchen. DD15

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Nach einem ausgiebigen Spaziergang fanden wir eine nette Kneipe und ließen unsmit Köstlichkeiten aller  Art verwöhnen.DD17

Natürlich wurde in geselliger Runde auch das eine oder andere Promillehaltige Getränk konsumiert.DD18

Am darauffolgenden Morgen, nach einem vorzüglichen Frühstück, machten wir uns auf kurvenreicher Strecke Richtung Dresden auf den Weg. Bernd hatte noch ein kleines Highlight auf dem Zettel. Die Besichtigung einer Senfmühle.DD04

Nach einer halbstündigen Führung bei welcher uns die Feinheiten der Senfherstellung näher gebracht wurden haben wir uns im Verkaufsraum noch eingedeckt.DD06DD07Schlussendlich erkundeten wir den Rest der Anlage auf eigene Faust.DD13DD08DD09DD10DD11DD12

In Dresden fanden wir in gewohnter Manier Unterkunft und Verpflegung.

Tag 3 unserer Tour standzur freien Verfügung. Stadtbesichtigung, Familienbesuch oder einfach nur das Umland auf zwei Rädern erkunden, jeder hat den Tag genossen.

Beim gemeinsamen Abendessen wurde dann berichtet und bei einem kühlen Pils der Abend beendet. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück trennten sich die Wege. Während Nidus und Karin die Heimreise antraten, da sie übers Wochenende nach Italien wollten, fuhr der Rest wieder ins wohlbekannte Nachbarland. Mit einem Mittagspäuschen......DD20

............einer Schlammschlacht während eines Regengusses und vielen schönen Eindrücken erreichten wir schließlich Klatovy (dt Klattau).DD21

Pünktlich zum Lederbier ließ sich auch die Sonne wieder blicken, worauf gleich noch ein Zweites geordert wurde.DD22

Auch hier haben wir geschlemmt und das eine oder andere Bierchen getrunken, Kontakte geknüpft und einen schönen Abend verbracht.DD23

Wie so oft muss alles schöne auch ein Ende haben. Also sind wir bei schönstem Motorradwetter kurvenreich der Heimat zugesteuert und alle wohlbehalten angekommen.                                                                                                                                                                                                                              Danke Bernd für diese tolle Tour.

Donnerstag, 11 Januar 2018 13:24

15 Jahre Austria 4

Das Chapter Austria IV feierte von 26.-28.05.2017 die Gründung vor 15 Jahren. Aus diesem Anlass fanden wir uns zusammen um den Feierlichkeiten beizuwohnen. Also nahmen wir zunächst die deutschen Landstraßen unter die Räder, nach einer kleinen Rast an einem See, ein herrliches Plätzchen wohlgemerkt, näherten wir uns frisch gestärkt dem Städtchen Kufstein. Die Stahlrößer gefüttert wendeten wir uns Richtung Salzburg. Der Dientener Sattel war an diesem Tag das höchste Hindernis, welches es zu überwinden galt, just bevor wir in einer Schenke lagerten.

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Pünktlich zum 2. Lederbier trafen auch unsere beiden Speedqueens, Vize Karletto und Roadmaster Bernd ein um mit uns gemeinsam die Krüge zu stemmen.

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Am Morgen des 26. übernahm wie gewohnt unser Roadmaster wieder die Führung und drehte ob der späten Ankunft am Vorabend erst mal eine komplette Dorfrunde, selbstverständlich mit Gefolgschaft, um dann hurtig den Kurven entgegenzusteuern.

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Nur seinen hervorragenden Ortskenntnissen ist es zu verdanken, dass wir an Stelle von 3 Stunden Landstraße doch  den vollen Genuß von 8 Stunden Kurvenfahren erleben durften. Dass wir dafür noch bis nach Kärnten und wieder zurück fahren mussten nahmen wir in Kauf. Aber wenn schon mal im südlichsten unserer Bundesländer, darf natürlich eine eisgekühlte und kalorienhaltige Stärkung nicht fehlen und so haben wir eine Eisdiele gestürmt.

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Über das Klippitztörl erreichten wir dann endlich die Steiermark wo das Ziel der Reise liegen sollte.

Als wir uns dann am späteren Freitag Nachmittag dem Festgelände näherten und durchgeschwitzt von Sattel rutschten freuten wir uns schon auf ein kühles Bierchen. Doch zuerst mußte die Menge beäugt und jeder begrüßt werden, was auch seine Zeit in Anspruch nahm. Dann hieß es endlich Marscherleichterung, aus den schweren Rüstungen raus, frischmachen und kämmen, das Abendessen wartete bereits. Dann ging es in den Festsaal, es wurde begrüßt, Geschenke wurden ausgetauscht, Ansprachen wurden gehalten und dann bei bestem Wetter drinnen uns draussen gefeiert.

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Am Samstag hatte man die Qual der Wahl, 2 Touren standen sich gegenüber, die Hasentour für die Kilometerfresser.....

Hasentour BK AUT 4

.....die gemütliche Tour, für die hatten sich Eddy und ich entschieden, da die Reflexe vom Vortag noch etwas geschädigt waren, durch die steirischen Weinberge in die Südsteiermark mit Einkehr in Pechmann's alter Mostschenke. Die allein ist schon ein Abenteuer für sich, vom Düsenjet zum Kamel, von Harleys über Oldtimer aller Art zur Uniformsammlung, durch die Ölmühle in die Schnapsbrennerei um dann beim Fischkutter links abzubiegen und sich im Schatten niederzulassen und den lukullischen Freuden zu fröhnen.      (>>>>>>link>>>>>>>>www.pechmanns-alte-oelmuehle.at)

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 Ein großer Teil hat sich ob kulturellem Interesse der Busfahrt in die Landeshauptstadt angeschlossen und die dortigen Sehenswürdigkeiten erkundet.

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Einige wenige haben  das Land auf eigene Faust erkundet und in einer Buschenschenke Stärkung gefunden. Lediglich Einer soll Gerüchten zufolge bis in den Nachmittag auf seinem Lager geruht haben.

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Am späteren Nachmittag traf sich der Troß dann vorm Udlwirt zur gemeinsamen Ausfahrt.

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Hurtig näherten wir uns gemeinsam der Landeshauptstadt...........

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Bei einem Mc Donald's hielt die Meute........

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Hier fand dann die offizielle Scheckübergabe zu Gunsten der Ronald-McDonald-Kinderkrebshilfe übergeben.

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Nach dem obligaten Gruppenbild...........

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.....ging es wieder zurück zur Festhalle wo wieder bis in die Morgenstunden............naja..........ihr wisst was ich meine.

Die Heimreise, nachdem wir uns am Sonntag von allen verabschiedet hatten, verlief relativ zügig und es sind alle wohlbehalten gelandet.

Sonntag, 07 Januar 2018 22:05

20 Jahre Austria I

Das Chapter Austria I hatte ihr 20-jähriges Jubiläum und somit auch die Blue Knights in Österreich.

Da ist es wohl eine Pflicht zu gratulieren. Vom 01.-03.09.2017 wurde dies in Reichenburg an der Rax gebührend gefeiert.

Gebührend war auch die Location, das örtliche Schloß

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 Nachdem wir im strömenden Regen angereist und leicht unterkühlt angekommen sind wurden wir herzlich empfangen. Nachdem das Lederbier gemundet hatte und der Präsident begrüßt war und uns über das abendliche Programm informierte

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wendeten wir uns unseren Unterkünften zu um uns zu wärmen und herauszuputzen für das große Fest. Die Unterkunft stand dem Festplatz wahrlich in nichts nach.

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Am Abend begannen die Feierlichkeiten mit Ansprachen und Geschenken für die Gastgeber und Gäste, dann wurde bei guter Musik getrunken und getanzt, gegessen und unterhalten.

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Ob des schlechten Wetters fielen die Ausfahrten mangels Teilnehmern aus. Die meisten folgten dem Aufruf, das Wunder der Region, die Semmeringbahn zu erkunden.

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Mit dem Bus wurden die verschiedenen Stationen, das Südbahnmuseum mit der eindrucksvoll erzählten Geschichte des Kunstbaus Semmeringbahn, unzähliger interessanter Stücke aus der Welt der Eisenbahn, inkl kleiner Stärkung in entsprechendem Ambiente

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und dem neuzeitlichen Großprojekt, dem Semmeringbasistunnel, mit Besuch der südseitigen Baustelle, angesteuert. Ulli-Bär machte den Erklär-Bär, sehr gut muss ich gestehen. Entgegen der gestrigen Befürchtungen war uns der Wettergott milde gestimmt und verschonte uns größtenteils vom Regen.

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Nach einem vorzüglichen Mal zur späten Mittagszeit ging es durch die bucklige Welt zurück in die Unterkünfte um kurz zu ruhen und sich für den Abend zu rüsten.

Kraft und Geschick wurde in unterschiedlichsten Disziplinen gemessen, leider war im Finale dann doch das Glück mit dem Gegner. An mangeldem Getränkekonsum jedenfalls kann es nicht gelegen haben ;)

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Auch an diesem Abend wurde bis spät in die Nacht gefeiert, diskutiert und geprostet. Alles in allem ein gelungenes Jubiläum, habt Dank dafür. Zu guter letzt war das Glück doch noch, in Form des Tombola-Hauptpreises hold, bevor die Gemächer gestürmt und die Lider geschlossen wurden.

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Am nächsten Morgen trafen wir uns schließlich nochmals am Schloß. Nach ein paar letzten Worten und den Grüßen zum Abschied warfen wir uns wieder in die Regenrüstung und eilten gen Heimat.