Elefantentreffen 29. - 31.01.2026

 

Jürgen und ich imageswollen auch heuer wieder zum Elefantentreffen in den Bayrischen Wald fahren. Wie gewohnt wieder von Donnerstag bis Samstag, weil am Sonntag immer so ein Heimreise-Stress ist. Ich fahre mit meinem kleinen Mopped, Honda CB500X, am Donnerstag um 9 Uhr weg. Über die Außenring-Autobahn schneits kräftig, aber vor St.Pölten ist der Spuk schon wieder vorbei. Temperaturen hauchdünn im Plus, also alles kuschelig.

In OÖ, auf der Raststation Aisterheim treff ich mich mit Jürgen. Er ist das erste Mal mit seinem neuen Bike, einer alten BMW F650, unterwegs. Ein Leberkäs-Semmerl geschnupft und wir fahren die letzten 100 km gemeinsam. Um ca. halb zwei treffen wir ein. Die Bikes lassen wir oben an der Straße stehen. Runter zum Zeltplatz fahren wir nicht, da haben wir schon mit so manchem Ausrutscher  unser Lehrgeld gezahlt! Schon ganz schön was los da. Heuer jede Menge Italiener. Eintritt bezahlt und zu Fuß einen Zeltplatz gesucht. Ein germanischer Freund, den wir schon jahrelang kennen,  hat schon sein Zelt aufgebaut. Erst mal ein Begrüßungsbierchen… Jürgen hat ja alles mit. Zimmer, Kuchl, Kabinett. Inklusive 18 Blechweckerln. Wir bauen unsere Zelte gleich daneben auf, aber nicht ohne vorher mühsam 40 cm Schnee weg zu schaufeln. Kenn mich beim Aufbau kurz mit dem Zelt nicht aus. Sch… das Falsche, weil altes Zelt erwischt (Wie immer mangelhafte Reisevorbereitungen). Strohpinkel und Brennholz gekauft, Lagerfeuer angezündet und schon haben wirs fein. Am Abend gehen wir runter in den Hexenkessel zum spionieren. Da ist es heuer ungewohnt ruhig. Keiner der mit 2einhalb Atü nackert herumfahrt. Irgendwie enttäuschend! Der Veranstalter ist heuer streng. Dafür haben wir einen erholsamen Schlaf. Aber mit ordentlich Flüssig-Nahrung intus schläft es sich sowieso bestens. Dafür nächtens natürlich zweimal pischen müssen. Mühsam in die Stiefel quälen und raus aus dem warmen Schlafsack. Temperaturen in der Nacht so ca. minus 6, 7° . Am zweiten Tag in der Früh wird erstmal das Lagerfeuer wieder in Gang gebracht. Dann Zähneputzen mit Schnee. (weiß, nicht gelb) Große Runde um den ganzen Platz, die irren Biker und die geilen Motorradumbauten bestaunen. Immer wieder interessant, was manche Leut so zusammenbasteln. Erstes Bier und Frühstück so um elf. Mittags treffen unsere Freunde aus Wien ein. großes Hallo und viele blöde Schmäh. Aber so kennen und lieben wir das! Wir helfen beim Einparken und Aufbau ihrer Schnapsbar. Dann Nachmittagsimbiss am Lagerfeuer (flüssig). Nach einer weiteren Besichtigungsrunde und Abendessen lassen wir den Abend am Lagerfeuer mit Hochprozentigem ausklingen. Und der Autor hat vom vorigem Jahr leider nur wenig dazugelernt und kräftig zugelangt. Um halb sind wir schlafen gegangen.

Als ich am nächsten Morgen aufwach, ist Jürgen schon beim Packen. Immer fleißig - und macht mir ein schlechtes Gewissen. Also sollt ich auch mal anfangen zusammen zu räumen. Jetzt kommt der blödeste Teil des Wochenendes. Schleppen vom ganzen Gepäck rauf zu den Motorrädern. Mein altes Zelt spar ich mir zu tragen, das kommt gleich dort in den Container. Nach zwei Mal hatschen haben wir es geschafft. Wir verabschieden uns von unseren wiener und germanischen Freunden und freuen uns schon, sie das nächste Jahr wieder zu sehen. Kurz vor Mittag steigen Jürgen und ich auf unsere Bikes und fahren bei Sonnenschein und ein paar zarten Plusgraden heim. Fazit: Keinerlei Hoppalas, alles gut gegangen. Wir haben uns prächtig unterhalten und viel Spaß gehabt. War wieder so richtig mega, wie Jürgen sagen würde. Elefantentreffen rulz!

 

                                      Euer, Ivko